Aubergine gefüllt mit Sojaschnetzeln und Dörrpflaumen auf arabische Art

FÜR DIESES Rezept sind die kugeligen Auberginen am besten geeignet, man kann aber auch die normalen länglichen verwenden.

Die Berberitzen habe ich letztes Jahr selber gesammelt und getrocknet, Ihr bekommt sie aber auch im Bio-Laden. Getrocknete Berberitzen haben zwar relativ viele Kalorien, dafür aber kaum Fett und einen recht hohen Anteil sättigender Ballaststoffe. Durch ihren Anteil von 25 mg Vitamin C pro 100 g sind sie super für das Immunsystem und schützen zusätzlich durch ihre reichlich enthaltenen roten Farbstoffe vor freien Radikalen und anderen schädlichen Einflüssen. Aus der persischen Küche sind die Berberitzen nicht wegzudenken, sie hat mich zu diesem Rezept inspiriert.

ZUTATEN

2 Auberginen

2 EL Kokosöl

1 große Zwiebel, fein gewürfelt

2 Zehen Knoblauch, gehackt

100 gr Sojaschnetzel, nach Packungsangabe vorbereitet

2 EL getrocknete Berberitzen

2 EL Cranberries

6 Dörrpflaumen, gewürfelt

Gemüsebrühe

1 EL geräuchertes Paprikapulver

1 TL Korinader, gemahlen

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

4 EL Bulgur

Schwarzer Pfeffer

Meersalz

Olivenöl

1 EL Sesam, geröstet

REZEPT

Die Auberginen halbieren und das Fleisch so herausschneiden, dass eine kräftige Wand stehen bleibt. Das Fleisch der Auberginen fein hacken. Das Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch dünsten. Das Auberginenfleisch dazugeben und 10 Minuten weiterkochen. Die Sojaschnetzel mit den Dörrpflaumen, den Berberitzen und den Cranberries hinzugeben und etwas Gemüsebrühe hinzufügen. Die Gewürze dazugeben und den Bulgur einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse sollte feucht sein, aber nicht flüssig.

Die Auberginenhälften damit füllen, mit Olivenöl beträufeln, in eine ofenfeste Form setzen und etwas Gemüsebrühe in die Reine füllen. Im Ofen bei 180 Grad 30 Minuten backen. For dem Servieren mit dem Sesam bestreuen.

Dazu passt Fladenbrot und ein schöner grüner Salat.

Guten Appetit!

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Junge Maronen mit Kurkuma-Blattspinat und Pellkartoffeln

DIESES JAHR ist definitiv ein echtes Schwammerl-Jahr! Gestern habe ich herrliche junge Maronen im Wald gesammelt, da braucht es nicht viel dazu für ein schnelles und köstliches Herbstgericht. Die Pilze gab es kräftig angebraten mit Zwiebelgrün und Zitronenthymian, der Spinat ist frisch vom Acker und mit Knoblauch, Kurkuma und Sesam gewürzt.

REZEPT

6-8 Kartoffeln, gekocht und geschält

Olivenöl

300 gr frische Maronen oder andere Waldpilze

2 Zwiebeln mit Grün, in Ringe geschnitten

3 Stängel Zitronenthymian

2 große Hände frischer Blattspinat

1 EL Olivenöl

1 Knoblauchzehe, gepresst

½ TL Kurkuma

Meersalz

Schwarzer Pfeffer

1 TL gerösteter Sesam

Die Kartoffeln im Dampfgarer kochen und warmstellen.

Währenddessen die Maronen mit einem trockenen Tuch reinigen und in Würfel schneiden. In einer Pfanne reichlich Olivenöl vorsichtig erhitzen und die Pilze mit den Zwiebeln kräftig anbraten. Die Thymianblättchen dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gesamte Garzeit beträgt ca. 15 Minuten.

Den gewaschenen Spinat in etwas kochendem Wasser einfallen lasse und abgießen. Das Olivenöl dazugeben und mit Knoblauch, Kurkuma, Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Kartoffeln pellen, in dicken Scheiben auf den Tellern anrichten und Pilzgemüse und Spinat dazugeben. Spinat mit dem Sesam bestreuen.

Guten Appetit!

Gibt es eigentlich im September noch Wildkräuter?

 

ABER JA! Ich war gestern im bayerischen Oberland unterwegs, und habe nicht nur Brennnessel gefunden, sondern auch schönen Spitzwegerich, zarte Löwenzahnblätter und sogar Schafgarbe. Vieles davon war im Juli bereits ausgewachsen, doch an Weg- und Wiesenrändern, wo die Bauern noch gemäht haben, ist einiges wunderbar nachgewachsen. Das Highlight gestern war an einem kleinen Wildbach Brunnenkresse bester Qualität: knackig und zart. Eigentlich dachte ich die gibt’s nur im Frühjahr und ist danach zu kräftig, aber sie war fantastisch in meinem Salat!

Die Schafgarbenblüten trocknete ich für blutreinigende Teemischungen, alles andere kommt in meinen Wildkräutersalat mit einem fruchtigen Holunderbeeren-Dressing. Oder ich mache, wenn die Ernte sehr reichlich ausfällt, diverse Pesto-Variationen und friere sie in kleinen Schraubgläsern ein.

Das sind nur ein paar Beispiele, man findet auch noch wilden Majoran, Frauenmantel und einiges mehr.

Wurzelgemüse aus dem Ofen mit Tahinsauce und Thymian

DIESES GERICHT ist ein Geschmackshammer im Herbst und im Winter, wenn die regionalen frischen Gemüse rar werden. Süßkartoffeln werden vermehrt auch in Deutschland angebaut und bringen uns mit anderen Wurzelgemüsearten schmackhafte Vielfalt in die winterliche Küche. Bei der Zusammenstellung der Gemüsesorten haben wir eine große Auswahl, z.B. Hokkaidokürbis, Pastinaken, Petersilienwurzeln und rote Beete. Oder auch ganz normale festkochende Kartoffeln.

REZEPT

Zutaten

Für das Gemüse:

4 große Süßkartoffeln

6 große Möhren

2-3 rote Zwiebeln

Olivenöl

Cashew-Kerne, geröstet

Für die Sauce:

4 EL Tahin (weiße Sesampaste)

1,5 TL frisch gepresster Zitronensaft

1 EL frische Thymianblättchen

1 EL glatte Petersilie, gehackt

1 TL Apfeldicksaft (oder Holundersirup)

Meersalz

Schwarzer Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in kräftige Spalten schneiden. Die Karotten unter fließendem Wasser schaben und der Länge nach achteln, die Zwiebeln schäle und vierteln. In einer Schüssel mit reichlich Olivenöl und Pfeffer und Salz vermischen. Auf einem Backblech ausbreiten und bei 200 C garen, bis das Gemüse schön Farbe angenommen hat.

Währenddessen die Zutaten für die Sauce glattrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse auf einer Platte anrichten und mit der Tahinsauce beträufeln, den Rest in einem Schälchen separat reichen.

Dazu passt Fladenbrot und ein kräftiger Wildkräuter-Salat

Guten Appetit!

Zitronenthymian-Pesto mit Haselnüssen

THYMIAN FINDET man zur Zeit noch reichlich, entweder den wilden in den Bergregionen, oder im Gemüseladen oder man nimmt einfach den aus dem eigenen Blumentopf. Dieses Rezept schmeckt mit Zitronenthymian am besten, man kann aber auch herkömmlichen benutzen und etwas geriebene Zitronenschale hinzufügen.

REZEPT

1 großer Bund Zitronenthymian

100 gr Haselnüsse

Olivenöl (je nach Konsistenz mehr oder weniger)

schwarzer Pfeffer

Meersalz

Die Blättchen vom Thymian von den Stängeln zupfen und in einen Mixbecher geben. Haselnüsse, Olivenöl, Pfeffer und Salz nach Geschmack dazugeben und mit dem Zauberstab fein pürieren.

In kleine Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken. So hält das Pesto mehrere Monate, am besten in der Eistruhe. TIPP: schmeckt auch sehr lecker als Brotaufstrich!