Großer Bocksbart – eine liebliche Delikatesse

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Leider ist der Große Bocksbart bei uns recht selten geworden und sollte daher nicht gesammelt werden. Aber in Italien habe ich ihn vor 4 Wochen reichlich gefunden und mal ein paar Stängel mit in meine Küche genommen.

Ersatzweise könnt Ihr jetzt bei uns den Wiesen-Pippau ernten; den gibt’s reichlich und er ist ebenfalls köstlich! Zudem können die geschlossenen Knospen wie Kapern eingelegt werden.

Der Bocksbart ist mit der Schwarzwurzel verwandt und schmeckt mild, leicht süßlich und einfach nur umwerfend!

Die Blätter kann man sehr gut in einen Salat mischen, gedünstet wie Spinat passen sie zu Pasta, Risotto oder in eine Füllung mit Linsen oder Reis.

Die jungen Stängel habe ich wie Spargel zubereitet, einfach kurz dünsten und dann könnt Ihr Eurer Fantasie freien Lauf lassen: Als Vorspeise, zu Pasta, Risotto oder als Gemüsebeilage.

Auch die Wurzel ist sehr aromatisch und bekömmlich, aber ich lasse sie lieber im Boden, damit die wunderschöne Blüte wieder nachwachsen kann.

Besonders gut harmoniert:

  • Zitronensaft
  • Parmesan
  • ein fruchtiger Pfeffer
  • Crema die Balsamico
  • Geräucherte Salt Flakes
  • eingelegte, getrocknete Tomaten

Aber auch mit Soja und Ingwer gewürzt passen sie in jedes Asia-Süppchen oder Gemüse!

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ingwer sagt:

    Sehr gelungenes Bild. Es gibt solche Siebe noch?

  2. Ingwer sagt:

    Nochmal: die im Kreis angeordneten Punkte/Löcher bilden einen bezaubernden Kontrast zu den spitzen Sternenblüten.

    1. wildeschote sagt:

      ja das ist ein schönes Sieb, finde ich auch! Danke für deinen Kommentar zum Foto 🙂

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